Prinzipiell muss man Herrn Traaschitzger Recht geben, wenn er solche Überlegungen anstellt: Aber- wie sah das von unserer Seite aus?
1. Unser gesunder und erfolgreicher Verein wäre im KLC aufgegangen.
2.Wenn man einen neuen Verein bildet- mit diesen Mitteln, so müssen neue Strukturen geschaffen werden- (Spartentrainer, Manager......), dies wurdem aber vom KLC abgelehnt, da Herr Kropiunik seine Jugend, seine Athleten weiter betreuen wollte. Damit ist man aber wieder in den alten Strukturen, die nichts bringen. Null Österreichische Nachwuchsmeister in den letzten 10 Jahren beim KLC beweisen das. Nur fremde Athleten zu kaufen (Martin Gratzer zählt sicher nicht dazu, denn sein Trainer in Österreich bin ich, bei Gollner -mit eigenem Trainer und Watzek mit eigener Trainerin ist die Sachlage ganz anders, denn nur ein Utopist glaubt, dass diese Trainer nichts kosten!) ist nicht unser Leitfaden-da wir unsere eigenen jungen Athleten zur Spitze bringen wollen. Das gelingt in den letzten Jahren recht gut, leider sind unsere Athleten beruflich zu erfolgreich- so hören sie beim Studium oder beim Berufsantritt mit dem Leistungssport auf.
3.Der LAC schafft aber derzeit Stukturen für einen Spitzensportclub, neue Trainer werden angesprochen (Genser und Longo), Dr. Erik Frank hält uns organisatorisch den Rücken frei- sie alle arbeiten schon ausgezeichnet, trotzdem wird es 2 bis 3 Jahre dauern, bis sich der Erfolg steigern wird lassen. Limitierend ist für uns nur die finanzielle Gebarung sein, denn es ist offensichtlich, dass uns der KLC im organisatorischem und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit um Häuser überlegen ist.
Abschließend muss man die Vorwürfe wie kleingeistig, persönliche Eitelkeit und Ressentiments klar zurückweisen. Es war eine klare logische Entscheidung- kann ich einen Spitzensport führen ohne moderne Strukturen? Wir vom LAC sagen NEIN!
PS.: Zu Infrastruktur-Es fehlt die Wintersportanlage, es fehlt ein Trainingszentrum, es fehlt ein Heim und die angeschlossene Schule, es fehlen die Strukturen wie sie in Kärnten die Fußballer haben, es fehlt das Geld ......... ! Bitte über den Rand des Kaffeehäferls schauen. Wo das alles gibt- z,B.: in Halle an der Saale- das gab es schon vor 50 Jahren!
Georg Frank